Person mit Schutzhandschuhen entfernt schwarzen Schimmel von einer Wand neben einem Fenster.

Schimmel entfernen an Wand, Bad und Fugen (inkl. sinnvoller Hausmittel)

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Schimmel sicher und dauerhaft beseitigen: Anleitung für Wand, Bad, Fugen, Fenster und Holz. Erfahren Sie, wann eine Fachfirma nötig ist.

Schimmel beseitigen: So entfernen Sie Schimmel sicher und dauerhaft

Schwarze Punkte an der Wand, dunkle Stellen rund um das Fenster oder verfärbte Silikonfugen im Bad: Wer Schimmel entdeckt, möchte ihn meist so schnell wie möglich entfernen. Einfach überstreichen oder mit einem beliebigen Schimmelspray behandeln reicht allerdings nicht aus.

Wer Schimmel dauerhaft beseitigen möchte, muss zuerst herausfinden, warum die betroffene Fläche feucht geworden ist. Solange die Ursache bestehen bleibt, kommt der Schimmel mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück.

Kleinere, oberflächliche Stellen können gesunde Personen unter bestimmten Voraussetzungen selbst reinigen. Bei einem Befall von mehr als etwa 0,5 Quadratmetern, bei wiederkehrendem Schimmel oder bei einem tief sitzenden Feuchteschaden sollte dagegen eine qualifizierte Fachfirma eingeschaltet werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

Bevor Sie Schimmel selbst entfernen, sollten drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Die befallene Fläche ist kleiner als ungefähr 0,5 Quadratmeter.
  2. Der Schimmel befindet sich nur oberflächlich auf dem Material.
  3. Die Ursache der Feuchtigkeit ist bekannt und bereits behoben.

Menschen mit Schimmelallergien, chronischen Atemwegserkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem sollten die Sanierung nicht selbst durchführen. Schimmel kann unter anderem allergische Reaktionen auslösen und bestehende Atemwegserkrankungen verstärken.

Warum entsteht Schimmel in der Wohnung?

Schimmelsporen sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt und befinden sich auch in Innenräumen. Problematisch wird es, wenn sie auf dauerhaft feuchte Oberflächen treffen. Dort können sie wachsen und sichtbare Schimmelflecken bilden.

Typische Ursachen sind:

  • unzureichendes Lüften nach dem Duschen oder Kochen,
  • dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit,
  • kalte Außenwände und Wärmebrücken,
  • undichte Fenster oder Dächer,
  • defekte Wasserleitungen,
  • eindringende Feuchtigkeit im Keller,
  • unzureichend getrocknete Neubauten,
  • ein Wasserschaden oder Rohrbruch.

Die wichtigste Regel lautet deshalb: Nicht nur den sichtbaren Schimmel entfernen, sondern immer auch die Feuchtigkeitsursache beseitigen. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass Biozide und Schimmelentferner den Befall häufig nur kurzfristig reduzieren. Eine dauerhafte Lösung entsteht erst, wenn die Feuchtigkeit gestoppt wird.

Schimmel an der Wand entfernen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wer einen kleinen, oberflächlichen Befall entdeckt, kann den Schimmel an der Wand unter Beachtung geeigneter Schutzmaßnahmen selbst entfernen.

1. Ursache prüfen

Kontrollieren Sie zunächst, woher die Feuchtigkeit kommt. Befindet sich der Schimmel an einer Außenwand, hinter einem Schrank oder rund um ein Fenster, können Kondenswasser und eine kalte Wandoberfläche die Ursache sein.

Nach einem Wasser- oder Leitungsschaden müssen die betroffenen Bauteile vollständig und fachgerecht getrocknet werden. Ohne Trocknung ist jede Reinigung nur eine vorübergehende Maßnahme.

2. Schutzkleidung tragen

Beim Entfernen können sich Sporen und Staub in der Raumluft verteilen. Empfehlenswert sind deshalb:

  • Schutzhandschuhe,
  • Schutzbrille,
  • mindestens eine Atemschutzmaske der Schutzklasse P2,
  • bei umfangreicheren Arbeiten ein Einweg-Overall.

Der Befall sollte nicht trocken abgebürstet oder mit einem normalen Staubsauger abgesaugt werden. Dadurch können Sporen unnötig in der Wohnung verteilt werden.

3. Oberfläche bestimmen

Die richtige Vorgehensweise hängt davon ab, welches Material betroffen ist.

Glatte Oberflächen wie Fliesen, Glas, Metall, lackiertes Holz oder Kunststoff lassen sich häufig mit einem üblichen Haushaltsreiniger und einem feuchten Einwegtuch reinigen.

Poröse Materialien wie Tapeten, Gipskartonplatten oder Spanplatten können dagegen tief durchwachsen sein. Sie lassen sich häufig nicht zuverlässig reinigen und müssen ganz oder teilweise entfernt werden.

4. Feucht statt trocken arbeiten

Befallene Tapeten sollten vor dem Entfernen leicht angefeuchtet werden. Dadurch wird verhindert, dass beim Ablösen große Mengen Staub und Sporen aufgewirbelt werden.

Die entfernte Tapete und benutzte Einwegtücher werden direkt in einem verschlossenen Müllbeutel entsorgt.

5. Fläche vollständig trocknen

Nach der Reinigung muss die Wand vollständig austrocknen. Erst danach darf neu verputzt, tapeziert oder gestrichen werden.

Eine verschimmelte Wand einfach mit Anti-Schimmelfarbe zu überstreichen, beseitigt weder den tieferen Befall noch die Feuchtigkeitsursache.

Schimmel entfernen mit Hausmitteln: Was hilft wirklich?

Bei der Suche nach einem geeigneten Mittel begegnen einem zahlreiche Empfehlungen: Essig, Backpulver, Natron, Alkohol, Wasserstoffperoxid, Chlor oder Dampfreiniger. Nicht jedes Hausmittel ist jedoch für jede Oberfläche geeignet.

Schimmel mit Alkohol entfernen

Bei kleinen, oberflächlichen Stellen kann 70- bis 80-prozentiger Ethylalkohol verwendet werden. Die Verbraucherzentrale nennt hochprozentigen Ethylalkohol beispielsweise für die Reinigung einer Wand nach dem Entfernen befallener Tapeten.

Dabei gelten strenge Sicherheitsregeln:

  • nur kleine Mengen verwenden,
  • den Raum sehr gut lüften,
  • nicht rauchen,
  • offene Flammen und Funken vermeiden,
  • Alkohol nicht großflächig versprühen.

Hochprozentiger Alkohol ist leicht entzündlich und kann eine Brand- und Explosionsgefahr darstellen.

Kann man Schimmel mit Essig entfernen?

Essig wird häufig als natürliches Hausmittel gegen Schimmel empfohlen. Auf diffusionsoffenen mineralischen Baustoffen wie Putz oder Mauerwerk rät das Umweltbundesamt jedoch davon ab.

Durch Reaktionen mit dem Baustoff kann sich der pH-Wert verändern. Außerdem können zusätzliche organische Nährstoffe auf die Fläche gelangen. Beides kann das Schimmelwachstum unter Umständen fördern, statt es dauerhaft zu verhindern.

Für das Schimmelentfernen an der Wand ist Essig daher keine verlässliche Standardlösung.

Schimmel mit Backpulver oder Natron entfernen

Backpulver und Natron können Verfärbungen teilweise aufhellen und oberflächlichen Schmutz lösen. Sie beseitigen jedoch keine feuchte Wand, keine Wärmebrücke und keinen tiefer sitzenden Schimmelbefall.

Besonders auf porösen Baustoffen besteht die Gefahr, dass die sichtbaren Flecken zwar heller werden, der Befall im Material aber bestehen bleibt.

Wasserstoffperoxid gegen Schimmel

Eine dreiprozentige Wasserstoffperoxidlösung kann laut Verbraucherzentrale in Ausnahmefällen auf einzelnen geeigneten Flächen eingesetzt werden. Sie besitzt eine bleichende Wirkung und kann empfindliche Oberflächen beschädigen oder verfärben.

Wasserstoffperoxid sollte nicht unüberlegt auf Holz, Möbeln oder empfindlichen Materialien verwendet werden. Schutzhandschuhe und die Herstellerhinweise sind unbedingt zu beachten.

Schimmel mit Chlor entfernen

Chlorhaltige Schimmelentferner können sichtbare Verfärbungen bleichen und den Befall kurzfristig reduzieren. Sie lösen jedoch nicht die Feuchtigkeitsursache und können Atemwege sowie Materialien belasten.

Das Umweltbundesamt bewertet eine Behandlung mit Bioziden bei sichtbarem, direkt entfernbaren Schimmel in vielen Fällen als nicht notwendig. Biozide sollten nicht als Ersatz für Trocknung, Materialentfernung oder eine fachgerechte Sanierung eingesetzt werden.

Schimmel im Bad, in der Dusche und in Fugen entfernen

Im Badezimmer entsteht täglich viel Feuchtigkeit. Besonders gefährdet sind kalte Wandflächen, Fliesenfugen, Silikonfugen, Fensterlaibungen und Bereiche rund um Dusche und Badewanne.

Schimmel auf Fliesen entfernen

Fliesen besitzen eine glatte, geschlossene Oberfläche. Oberflächlicher Schimmel kann normalerweise mit einem Haushaltsreiniger und einem feuchten Tuch entfernt werden.

Nach der Reinigung sollte die Fläche vollständig getrocknet werden. Anschließend ist es wichtig, die Feuchtigkeit nach dem Duschen konsequent aus dem Raum zu lüften.

Schimmel aus Fliesenfugen entfernen

Zementfugen sind poröser als Fliesen. Sitzt der Schimmel nur oberflächlich, kann eine vorsichtige Reinigung möglich sein. Kehren dunkle Flecken immer wieder zurück, kann der Befall tiefer in die Fuge oder den Untergrund eingedrungen sein.

Dann reicht es nicht aus, die Fugen regelmäßig mit einem Schimmelentferner zu bleichen. Die Feuchtigkeitsbelastung und gegebenenfalls die Abdichtung müssen geprüft werden.

Schimmel aus Silikonfugen entfernen

Sind Silikonfugen sichtbar vom Schimmel durchzogen, lässt sich der Befall häufig nicht dauerhaft aus dem Material entfernen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, befallene Silikonfugen erneuern zu lassen.

Da eine fehlerhaft ausgeführte Silikonfuge zu weiteren Feuchteschäden führen kann, sollte der Austausch fachgerecht erfolgen.

Schimmel am Fenster und Fensterrahmen entfernen

Schimmel am Fenster entsteht oft durch Kondenswasser. Warme, feuchte Raumluft trifft auf das kalte Fenster oder die kalte Fensterlaibung. Die Feuchtigkeit schlägt sich nieder und schafft gute Wachstumsbedingungen für Schimmel.

Glatte Kunststoff- oder Metallrahmen können meist feucht gereinigt werden. Bei Holzfenstern muss geprüft werden, ob der Befall nur auf der Lackschicht liegt oder bereits in das Holz eingedrungen ist.

Auch Fensterdichtungen und Silikonanschlüsse müssen genau kontrolliert werden. Sitzt der schwarze Belag tief im Gummi oder Silikon, kann ein Austausch sinnvoller sein als wiederholtes Reinigen.

Damit der Schimmel nicht zurückkehrt:

  • Kondenswasser zeitnah abwischen,
  • mehrmals täglich stoßlüften,
  • Räume ausreichend beheizen,
  • Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer kontrollieren,
  • Vorhänge und Möbel so platzieren, dass Luft zirkulieren kann.

Schimmel auf Holz und Möbeln entfernen

Bei Holz ist entscheidend, wie tief der Schimmel eingedrungen ist.

Massivholzmöbel mit einem kleinen oberflächlichen Befall können häufig feucht gereinigt und anschließend gründlich getrocknet werden. Ist eine Spanplatte durch Feuchtigkeit aufgequollen oder tief verschimmelt, sollte das betroffene Teil in der Regel entsorgt werden.

Auch Polstermöbel sind problematisch. Schimmel kann tief in Schaumstoffe und Polster eindringen. Stark befallene Sofas, Sessel oder Matratzen lassen sich deshalb oft nicht wirtschaftlich und hygienisch zuverlässig reinigen. Der UBA-Leitfaden empfiehlt im Zweifelsfall die Entsorgung tief befallener Polstermöbel.

Schimmel aus Kleidung und Textilien entfernen

Kleidung, Vorhänge oder waschbare Bezüge sollten vorsichtig abgenommen werden, ohne Sporen unnötig aufzuwirbeln.

Waschbare Textilien können entsprechend den Pflegehinweisen möglichst gründlich gewaschen werden. Bei empfindlichen Kleidungsstücken kann eine professionelle Reinigung sinnvoll sein.

Bleiben nach dem Waschen weiterhin Flecken oder ein modriger Geruch zurück, kann der Befall tiefer im Gewebe sitzen. Stark befallene oder nicht waschbare Textilien müssen unter Umständen entsorgt werden.

Schimmel nach einem Wasserschaden entfernen

Nach einem Rohrbruch, Starkregen oder einer Überschwemmung zählt jede Stunde. Nasse Bauteile sollten möglichst schnell fachgerecht getrocknet werden.

Das sichtbare Abwischen der Oberfläche genügt nicht, wenn Wasser in Estrich, Dämmung, Gipskartonplatten oder Mauerwerk eingedrungen ist. Dort kann sich verdeckter Schimmel entwickeln.

Nach einem Wasserschaden sollten deshalb:

  1. die Wasserquelle gestoppt,
  2. der Schaden dokumentiert,
  3. Versicherer, Vermieter oder Hausverwaltung informiert,
  4. die Durchfeuchtung fachgerecht gemessen,
  5. eine technische Trocknung durchgeführt,
  6. befallenes Material kontrolliert zurückgebaut werden.

Mieter sollten Schimmel und Feuchteschäden möglichst sofort schriftlich melden und mit Fotos dokumentieren. Wer die Kosten für die Schimmelbeseitigung trägt, hängt unter anderem von der konkreten Ursache und der rechtlichen Verantwortlichkeit ab.

Wann sollte eine Firma den Schimmel entfernen?

Eine Fachfirma sollte eingeschaltet werden, wenn:

  • die befallene Fläche größer als etwa 0,5 Quadratmeter ist,
  • der Schimmel nach der Reinigung zurückkehrt,
  • die Ursache nicht eindeutig feststeht,
  • Putz, Dämmung oder Mauerwerk betroffen sind,
  • der Befall nach einem Wasserschaden entstanden ist,
  • ein modriger Geruch ohne sichtbare Flecken besteht,
  • Kinder, Allergiker oder immungeschwächte Personen betroffen sind,
  • Schimmel im Schlafzimmer oder Kinderzimmer großflächig auftritt.

Eine qualifizierte Firma entfernt nicht nur die sichtbaren Flecken. Sie untersucht die Ursache, grenzt den Arbeitsbereich ab, entfernt belastete Materialien, trocknet die Konstruktion und reinigt den Sanierungsbereich anschließend fachgerecht.

Bei der Beauftragung sollten die einzelnen Sanierungsschritte und Ziele schriftlich vereinbart werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt dies ausdrücklich bei der Zusammenarbeit mit Sanierungsfirmen.

Was kostet es, Schimmel entfernen zu lassen?

Die Kosten für eine professionelle Schimmelbeseitigung lassen sich nicht pauschal pro Quadratmeter bestimmen. Entscheidend sind unter anderem:

  • Größe und Tiefe des Befalls,
  • betroffenes Material,
  • Ursache der Feuchtigkeit,
  • notwendige Trocknungsarbeiten,
  • erforderlicher Rückbau,
  • Schutz- und Abschottungsmaßnahmen,
  • Wiederherstellung von Putz, Tapete oder Boden,
  • mögliche Untersuchungen durch Sachverständige.

Eine kleine oberflächliche Stelle verursacht deutlich weniger Aufwand als ein verdeckter Befall hinter einer Wandverkleidung oder unter dem Estrich.

Eine seriöse Schimmel-Firma sollte deshalb zunächst die Ursache und das tatsächliche Schadensausmaß klären und anschließend ein nachvollziehbares Angebot mit einzelnen Arbeitsschritten erstellen.

Schimmel dauerhaft entfernen und neuem Befall vorbeugen

Eine erfolgreiche Schimmelbeseitigung endet nicht mit einer sauberen Wand. Entscheidend ist, dass die Oberfläche dauerhaft trocken bleibt.

Dazu gehören:

  • nach dem Duschen und Kochen sofort lüften,
  • regelmäßig stoßlüften statt Fenster dauerhaft zu kippen,
  • alle Wohnräume ausreichend beheizen,
  • Möbel nicht direkt an kalte Außenwände stellen,
  • Heizkörper nicht verdecken,
  • Kondenswasser an Fenstern entfernen,
  • Wasserschäden sofort beheben,
  • Dächer, Leitungen und Außenwände regelmäßig kontrollieren,
  • die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer beobachten.

Das Bundesumweltministerium empfiehlt bei unzureichender Wärmedämmung einen Abstand von etwa fünf bis zehn Zentimetern zwischen großen Möbelstücken und Außenwänden, damit die Luft besser zirkulieren kann.

Haufige Fragen zum Schimmelbeseitigen

Wie kann man Schimmel an der Wand entfernen?

Kleine, oberflächliche Stellen können unter geeigneten Schutzmaßnahmen feucht gereinigt werden. Befallene Tapeten und poröse Materialien müssen häufig entfernt werden. Die Feuchtigkeitsursache muss immer zuerst geklärt werden.

Kann man Schimmel mit Essig entfernen?

Auf mineralischen, diffusionsoffenen Baustoffen wird Essig nicht empfohlen. Er kann ungeeignet sein und das Wachstum unter Umständen sogar begünstigen.

Kann man schwarzen Schimmel selbst entfernen?

Entscheidend sind nicht allein Farbe oder Aussehen, sondern Größe, Tiefe, Ursache und Gesundheitszustand der Bewohner. Kleine oberflächliche Stellen können gegebenenfalls selbst beseitigt werden. Größere oder wiederkehrende Schäden gehören in professionelle Hände.

Was hilft gegen Schimmel in der Dusche?

Glatte Flächen können feucht gereinigt werden. Tief befallene Silikonfugen sollten fachgerecht erneuert werden. Zusätzlich muss die Feuchtigkeit nach jedem Duschen schnell aus dem Raum entfernt werden.

Wie lässt sich Schimmel dauerhaft entfernen?

Dauerhaft verschwindet Schimmel nur, wenn der Befall vollständig beseitigt und gleichzeitig die Ursache der Feuchtigkeit behoben wird. Reines Überstreichen oder regelmäßiges Bleichen reicht nicht aus.

Wann muss eine Fachfirma kommen?

Ab ungefähr 0,5 Quadratmetern Befallsfläche, bei unklarer Ursache, wiederkehrendem Schimmel, tiefem Materialbefall oder einem Wasserschaden sollte eine qualifizierte Fachfirma beauftragt werden.

Professionelle Hilfe bei Schimmelbefall

ie haben Schimmel an der Wand, im Bad, am Fenster oder nach einem Wasserschaden entdeckt? Warten Sie nicht, bis sich der Befall weiter ausbreitet.
Eine fachgerechte Schimmelbeseitigung umfasst nicht nur das Entfernen sichtbarer Flecken. Entscheidend sind eine gründliche Ursachenanalyse, die sichere Entfernung belasteter Materialien und Maßnahmen, die neuen Schimmel dauerhaft verhindern.
Lassen Sie den Schaden prüfen und erhalten Sie eine individuelle Einschätzung für Ihre Wohnung oder Ihr Haus.

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